Layla Ambrosz
Heilpraktikerin in Neckarsulm bei Heilbronn

Psychotherapie in Neckarsulm

In meiner Praxis in Neckarsulm biete ich umfassende Unterstützung für Erwachsene bei verschiedenen Beschwerden.

Gesprächstherapie bedeutet, sich in einem geschützten Rahmen Zeit zu nehmen, um Sorgen, Belastungen oder innere Konflikte anzusprechen. Oft fehlt im Alltag die Ruhe, die eigenen Gedanken und Gefühle wirklich wahrzunehmen. In der therapeutischen Begleitung entsteht Raum, Erlebtes zu ordnen und neue Perspektiven zu finden.

Was ist das Ziel der Gesprächstherapie?

Zuerst geht es darum, dass ich Ihre Situation so verstehe, wie Sie sie wahrnehmen. Stellen Sie sich einen großen Knoten vor, der total verworren ist. Gemeinsam schauen wir ihn uns in Ruhe von allen Seiten an.
Im nächsten Schritt geht es darum herauszufinden, wie dieser Knoten entstanden ist und was Sie brauchen, damit wir ihn gemeinsam Stück für Stück lösen können.
Jeder Mensch ist anders und jeder spricht anders auf verschiedene Therapiekonzepte an. Manche können einfacher einen Draht zu ihrem inneren Kind aufbauen, andere sprechen mehr auf geführte Meditation und innere Bilder an. Ich passe mich an Sie an, damit wir gemeinsam Fortschritte machen können.

Mir ist bewusst, dass es nicht immer einfach ist, über unangenehme Themen zu sprechen. Damit man sich öffnen kann, benötigt man Vertrauen und muss sich wohl fühlen. Darauf achte ich ganz bewusst, indem ich sensibel vorgehe und Sie in kleinen Schritte einlade, sich zu öffnen.

Der Therapieplan für jeden Patienten ist individuell und berücksichtigt Ihre Wünsche, Ihre Ressourcen und passt sich Ihrem Leben an.

         Manchmal ist der erste Schritt zur Veränderung,
                      das anzunehmen, was man nicht ändern kann.

Wann ist eine Gesprächstherapie sinnvoll?

Mein Angebot richtet sich an Sie, wenn Sie folgendes bei sich wahrnehmen:

  • Belastung durch Stress: Beruf, Familie oder Alltag sind überwältigend und emotional überfordernd
  • Trauer, Verlust oder Trennung belasten Sie sehr stark
  • Probleme in Beziehungen: Konflikte, Bindungsängste oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden
  • Gefühl von Einsamkeit, das „nicht dazugehören“, Selbstzweifel oder das Gefühl, „nicht genug zu sein“
  • Sie spüren, dass Sie auf der Stelle treten und wünschen sich mehr Sinn oder Richtung
  • Sie sind traurig, bedrückt oder fühlen sich seit längerer Zeit leer
  • egal was Sie tun, Sie sind unzufrieden mit sich selbst
  • Sie fühlen sich oft ängstlich oder haben ständig Sorgen, die Sie nicht abschalten können
  • Sie erleben Phasen mit Panikattacken und spüren dann Herzrasen, Atemnot, starkes Unwohlsein
  • Schlafprobleme: Sie wälzen sich nachts im Bett, können nicht einschlafen oder wachen häufig auf
  • Sie grübeln ständig, in Ihrem Kopf wiederholen sich Gedanken zu bestimmten Themen unkontrollierbar
  • der Tagesablauf macht Ihnen zu schaffen: Sie haben kaum Kraft, wenig Motivation und alles fällt schwer
  • Sie haben Schwierigkeiten, Dinge anzufangen oder aufzuschieben (Prokrastination) oder fühlen sich gehemmt

 

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte man zur Therapie?

Wir besprechen anfangs, wie oft Sie zur Therapie kommen können und wollen. Das hängt von Ihren Beschwerden und Ihrer freien Zeit ab. Am Anfang können wöchentliche Sitzungen sinnvoll sein, wenn Sie akut große Probleme haben. Später ist ein Rhythmus von 2-3 Wochen meist ausreichend. Später, wenn Sie stabil sind und eigenständig mit Übungen und Techniken zuhause arbeiten, genügen monatliche Sitzungen.

Kann man in den Sitzungen wirklich alles erzählen?

Viele Menschen trauen sich nicht, sich komplett zu öffnen und alles zu erzählen, was in ihnen vorgeht. Teilweise liegt das daran, dass sie es nicht gewohnt sind, teilsweise daran, dass sie damit schlechte Erfahrungen gemacht haben. In der Therapie höre ich Ihnen unvoreingenommen zu. Ich bewerte nicht mit „richtig“ oder „falsch“, sondern akzeptiere Gesagtes, und arbeite dann damit mit Ihnen. Sie dürfen sich öffnen, aber es gibt natürlich kein MUSS.
Außerdem gilt für mich laut Behandlungsvertrag die Schweigepflicht.

Kann man an den Blutwerten eine Depression erkennen?

Nein, es gibt keine Blutwerte, an denen man eine Depression oder andere Erkrankungen wie eine Angststörung oder Trauer erkennen kann. Aber eine Anämie, Schilddrüsenunterfunktion und andere Krankheiten können Einfluss auf die Stimmung und Lebensenergie haben. Ich bitte meine Patienten daher, wenn möglich das Laborblatt ihres letzten Checkups beim Hausarzt mitzubringen. Vor der psychotherapeutischen Arbeit sollten immer erst körperliche Ursachen ausgeschlossen werden.

Wie funktioniert die Terminvereinbarung?

Wenn Sie sich für eine Gesprächstherapie bei mir interessieren, können Sie zuerst ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren. Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage.

Wird die Behandlung von der Krankenkasse bezahlt?

Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen keine Kosten für eine Psychotherapie beim Heilpraktiker. Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen übernehmen teilweise oder ganz, das hängt vom Tarif ab. Bitte klären Sie das vorab mit Ihrer Versicherung.

Wie lange dauert eine Sitzung?

Eine Sitzung dauert in der Regel 60 Minuten. Wenn Sie generell längere oder kürzere Sitzungen möchten, können wir das gerne vereinbaren. Sollten wir mal überziehen, weise ich Sie darauf hin, dann können Sie entscheiden, ob Sie abbrechen oder eine Viertel Stunde anhängen möchten. Sitzungen, die länger als 90 Minuten dauern, sind meist zu anstrengend für den Patienten und den Therapeuten.

Welche Vorteile hat die Psychotherapie beim Heilpraktiker?

Der erste und fast wichtigste Vorteil ist, dass Sie nicht Monate oder Jahre auf einen Termin warten müssen. Möglich ist natürlich auch, die Wartezeit auf einen Platz bei einem psychologischen Psychotherapeuten oder einem Psychologen durch Sitzungen in meiner Praxis zu überbrücken. Oft werden psychische Probleme mit der Zeit schlimmer und je schneller man professionelle Hilfe bekommt, desto besser.

Ein weiterer Vorteil: als Heilpraktikerin sehe ich Sie als ganzen Menschen und kann bei Bedarf neben den seelischen Themen auch körperliche Beschwerden behandeln. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden, deshalb habe ich mich auf mehr als einen Fachbereich spezialisiert.

Ist Psychotherapie für psychisch Kranke?

Leider hat der Begriff Psychotherapie manchmal noch einen Beigeschmack. Das stammt aus Zeiten, in denen psychische Probleme als Charakterschwäche angesehen wurden und Ärzte nur bei Erkrankungen wie Schizophrenie, schweren Psychosen oder Suizidalität eine Psychotherapie verordnet haben.
Letztendlich ist das Gehirn aber eins unserer Organe, das genauso wie Herz, Lunge und Darm behandelt werden kann, nur eben auch auf einer anderen Ebene. Körper und Geist gehören zusammen und das Leben ist heutzutage komplex. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und eigene Herausforderungen und kaum einer hat gelernt, wie man mit Emotionen umgeht und Krisen bewältigt. Daher ist Psychotherapie in meinen Augen ein Weg, sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen, um im nächsten Schritt emotionale Stärke aufzubauen und Werkzeuge zu erlernen, damit man sein Leben besser meistern und glücklicher werden kann.

Helfen Psychopharmaka (z.B. Antidepressiva)?

Als Heilpraktikerin kann und darf ich keine Psychopharmaka wie Antidepressiva, angstlösende Medikamente und Ähnliches verschreiben. Ich bin weder grundsätzlich dagegen noch dafür. Nach meiner Ansicht können Sie im ersten Moment hilfreich sein, um dem Patienten in sehr schweren Zeiten zu helfen. Da Sie aber in der Regel nur ein Symptom unterdrücken und nicht die Ursache beseitigen, ist es erfahrungsgemäß hilfreich, durch Psychotherapie an der Ursache zu arbeiten, sobald der Patient stabil ist. Im Idealfall kann dieser Mensch nach einer gewissen Zeit bzw. nach Erfolgen in der Psychotherapie die Medikamte (nach Rücksprache mit dem behandelnden Psychiater/Arzt) Stück für Stück absetzen.

Welche Grenzen sind einem Heilpraktiker gesetzt?

Bei schweren psychischen Erkrankungen sowie bei akuter Suizidalität wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, einen psychologischen Psychotherapeuten, Neurologen oder Psychiater

In diesen Fällen kann und darf ich höchstens begleitend behandeln. Wenn Sie sofort Hilfe benötigen und in einer akuten Notlage sind, können Sie sich anonym und kostenlos an folgende Stelle wenden:
Telefonseelsorge 0800 1110111 oder 0800 1110222 telefonisch oder via Chat (siehe Homepage), rund um die Uhr erreichbar.