Layla Ambrosz
Heilpraktikerin in Neckarsulm bei Heilbronn
Neuraltherapie nach Huneke
Regulationstherapie bei Schmerzen & Störfeldern in Neckarsulm
Neuraltherapie ist eine Regulations- und Umstimmungstherapie mit tiefen naturheilkundlichen Wurzeln. Entwickelt wurde sie von Dr. Walter Huneke. Bei dieser Behandlung nutzt man flache Injektionen mit Lokalanästhetika (z. B. Procain), um sogenannte Störfelder im Körper zu erkennen und zu beeinflussen. Diese Störfelder können chronisch entzündete Narben, frühere Operationen oder andere Herd-Befunde sein, die über das vegetative Nervensystem Beschwerden an ganz anderer Stelle auslösen können.
Ein zentrales Phänomen der Neuraltherapie ist das Sekundenphänomen: manchmal erlebt man sofortige Linderung nach der Injektion eines Störfeldes.
Wann wird Neuraltherapie eingesetzt?
Sie könnten von Neuraltherapie profitieren, wenn Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bei sich wahrnehmen:
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wiederkehrende oder chronische Kopfschmerzen / Migräne, bei denen übliche Maßnahmen nicht ausreichend helfen
- Spannungskopfschmerz
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aktue oder chronische Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder Gelenkbeschwerden ohne klare degenerative Ursache
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Narben, die spürbar stören oder Schmerzen verursachen – auch „stumm“ wirkende Narben, die scheinbar nichts mit dem Schmerzort zu tun haben
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Verspannungen, Muskelhartspann, Triggerpunkte, die dauerhaft Beschwerden machen
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Beschwerden im Kiefer-Bereich, Stirn-/Nebenhöhlenprobleme, wenn kein klares medizinisches Bild besteht
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Störungen wie Missempfindungen, Taubheitsgefühle, unangenehmes Kribbeln
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vegetative Beschwerden: Schlafstörungen, häufige innere Unruhe, Erschöpfung
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Stresssymptomatik, Stressbewältigung fällt schwer
Wenn Sie überlegen, ob Neuraltherapie Ihnen helfen könnte, können Sie sich gerne für ein kostenloses Telefongespräch melden. Einfach den Button anklicken.
Häufig gestellte Fragen
Wann darf die Neuraltherapie nicht angewendet werden?
Kontraindikationen sind: Allergie gegen das Lokalanästhetikum, Blutungsneigung, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündliche Hauterkrankungen. Sehr selten gibt es Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten. Dies klären wir im Anamnesegespräch.
Gibt es Risiken durch die Behandlung?
Die Neuraltherapie ist in der Regel eine nebenwirkungsarme Methode. Sehr selten kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Weitere Informationen erhalten Sie von mir im Anamnesegespräch.
Wie funktioniert die Terminvereinbarung?
Wenn Sie sich für die Neuraltherapie bei mir interessieren, können Sie zuerst ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren. Wir klären dann vorab, ob Ihre Beschwerden neuraltherapeutisch behandelt werden können. Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage.
Wird die Behandlung von der Krankenkasse bezahlt?
Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen keine Kosten für eine Behandlung beim Heilpraktiker. Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen übernehmen teilweise oder ganz, das hängt vom Tarif ab. Bitte klären Sie das vorab mit Ihrer Versicherung.
Wie lange dauert eine Sitzung?
Wir führen erst ein Vorgespräch, in dem es um Ihre Beschwerden, die geplante Behandlung, Risiken und Nebenwirkungen geht. Die Behandlung selbst kann eine bis mehrere Einstichstellen vorsehen, abhängig von der Beschwerde. Grundsätzlich plane ich 45 Minuten ein, es kann aber auch etwas länger oder kürzer werden.
Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Manchmal verspürt der Patient bereits nach der ersten Behandlung eine Besserung und muss kein zweites mal kommen. Teilweise tritt sofort eine Besserung ein, teilweise innerhalb der ersten Tage nach der Behandlung. Bei anderen Patienten sind 2-5 Behandlungen notwendig.
Was ist eine Quaddel?
Bei der Neuraltherapie wird mit einer sehr dünnen Nadel das Lokalanästhetikum in einem eher flachen Winkel in die Haut gespritzt. Dabei entsteht eine Quaddel. Das ist eine kleine, eher runde Schwellung. Das Medikament wird dann innerhalb von wenigen Stunden vom Körper abgebaut.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Schmerz ist subjektiv, daher ist das Feedback der Patienten gemischt. Manche spüren fast nichts, andere spüren eindeutig Schmerzen beim Einstich. Ich arbeite mit sehr feinen Nadeln, um die Schmerzen so gering wie möglich zu halten.
Ich habe Angst vor Nadeln, kann ich mich trotzdem behandeln lassen?
Mir ist es unglaublich wichtig, dass meine Patienten sich wohlfühlen! Sollte eine ausgeprägte Spritzenangst die Behandlung zu einem sehr stressigen Erlebnis machen, rate ich davon ab. Selbst wenn die Behandlung helfen würde, könnte der Stress den Nutzen aufheben. Bei moderater Spritzenangst arbeite ich mit meinen Patienten als Team: ich helfe Ihnen mit Atemtechniken zur Beruhigung und achte darauf, dass Sie die Spritze nicht sehen. Eine aufgelockerte Atmosphäre und interessante Gespräche lenken meist auch sehr gut ab, damit Sie entspannter sind und die Neuarltherapie ihre Wirkung entfalten kann.
